Frau und Mann mit Headset

Betrügerische Haustürgeschäfte in Pirmasens - Fernsehvertrag gewollt, unbewusst auch Versorger gewechselt

(vom 17.01.2019)

Aktuell sind in Pirmasens wieder Drückerkolonnen unterwegs, die Fernsehverträge an der Haustür anbieten. Kommt es an der Haustür zur Unterschrift, müssen ? so haben es Betroffene den Stadtwerken geschildert - mehrere Formulare unterschrieben werden. Eines davon ist ein Stromvertrag. Darauf wird nicht hingewiesen. Wer Opfer dieser betrügerischen Masche geworden ist, hat schlimmstenfalls ? ohne sein Wissen - einen teuren Stromvertrag abgeschlossen. Die böse Überraschung kommt dann einige Tage später mit der Auftragsbestätigung. Betroffene sind im ersten Moment erschrocken und müssen aufwendig versuchen, diese nicht gewollten Verträge wieder zu kündigen. Oft gelingt dies nicht, weil es eine übliche Masche der Energiediscounter ist, Auftragsbestätigungen verspätet zuzustellen. Damit schnappt die Falle zu. Betroffen davon sind auch Bürgerinnen und Bürger von Pirmasens, die sich aktuell hilfesuchend an die Werke gewendet haben.

Es handelt sich bei diesen Vorfällen nicht um ein Pirmasenser Phänomen. Vielmehr haben Kunden und betroffene Versorger deutschlandweit, die auf ehrliche und seriöse Weise ihr Geschäft betreiben, mit solchen Machenschaften umzugehen. Die Vorgehensweisen reichen von unseriösen Angeboten am Telefon oder an der Haustür.

Keine Unterschriften und Auskünfte an der Haustür!

Wenn Kunden sich nicht sicher sind, empfehlen die Stadtwerke, Besucher nicht ins Haus oder in die Wohnung zu lassen! Außerdem raten die Werke, an der Haustüre weder Unterschriften zu leisten noch Auskünfte zu erteilen. Klingt ein Angebot gut, sollte man sich alle Unterlagen aushändigen lassen und diese ungestört vor der Unterschrift lesen. Lassen sich die Vertreter an der Haustüre darauf nicht ein, darf Betrug vermutet werden.

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